Kalenderblatt dw.com
F.C. Delius 1943: F.C. Delius Beate Klarsfeld 1939: Beate Klarsfeld
Constantin Costa-Gavras 1933: Constantin Costa-Gavras Georges Simenon 1903: Georges Simenon
Paul Felix Lazarsfeld 1901: Paul Felix Lazarsfeld Iwan Krylow 1769: Iwan Krylow
Hartmann Schedel 1440: Hartmann Schedel
13.2.1943: F.C. Delius
Eigentlich Friedrich Christian Delius, deutscher Schriftsteller. Der gelernte Lektor Delius schreibt literarische Dokumentationen, Satiren und Gedichte. Er gehörte der "Gruppe 61" an, einer Vereinigung von Schriftstellern, Kritikern und Journalisten zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitswelt. Delius' Werke beziehen sich meist auf zeitgeschichtliche Ereignisse, so etwa der Roman "Unsere Siemens-Welt" (1972) und die Moritaten und Reisebilder "Ein Bankier auf der Flucht" (1975) über den Kaufhausunternehmer Horten. In Werken über den Linksradikalismus wie "Mogadischu Fensterplatz" (1990) setzte er sich mit der Beziehung zwischen Staat und Terrorismus auseinander. Bekannt wurde auch seine Erzählung in einem Satz "Die Birnen von Ribbeck" (1996).
www.lpb.bwue.de/theaterfestival/delius.h...
Rezension des Delius-Buchs "Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde" (1994).
www.dickinson.edu/departments/germn/deli...
Biografie und Werkanalyse F.C. Delius'.
(Englisch)
13.2.1939: Beate Klarsfeld
Geborene Beate Kunzel, deutsch-französische Journalistin. 1963 heiratete die Berlinerin den französischen Juden Serge Klarsfeld und begann mit ihm zusammen einen leidenschaftlichen Kampf zur Aufdeckung von ungeahndeten NS-Verbrechen. Ihre Aktionen gegen ehemalige Nazi-Funktionäre und gegen jegliche Form von Antisemitismus brachten sie in die Schlagzeilen. Aufmerksamkeit erregte sie durch die öffentliche Ohrfeige, die sie dem amtierenden Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger auf dem CDU-Parteitag 1968 wegen seiner Nazi-Vergangenheit verabreichte. Aufgrund ihrer Kampagnen und Demonstrationen wurde Beate Klarsfeld mehrmals verhaftet. Weltweite Anerkennung erhielten die "Nazi-Jäger" Klarsfeld mit der Aufspürung des Gestapo-Offiziers Klaus Barbie, des "Schlächters von Lyon", in Bolivien.
www.neveklarsfeld.org/index.shtml...
Die Homepage der Beate-Klarsfeld-Stiftung.
(Englisch)
www.swr-online.de/ex/themen/klarsfel.htm...
Artikel zu Beate Klarsfelds berühmter Ohrfeige.
13.2.1933: Constantin Costa-Gavras
Griechischer Regisseur. Costa-Gavras debutierte 1965 als Regisseur des Kassenhits "Mord im Fahrpreis inbegriffen" mit Yves Montand und Simone Signoret. Mit seinem dritten und bekanntesten Film "Z" (1969) fand er zum Politthriller und zu seinem Thema der politischen Unterdrückung. "Z" schildert das Schicksal eines griechischen Journalisten unter der Militärjunta. "Das Geständnis" (1970) thematisiert die stalinistischen "Säuberungen" in der Tschechoslowakei, und in "Vermißt" (1982) wird die Beteiligung des amerikanischen Geheimdienstes CIA am chilenischen Militärputsch von 1973 aufgedeckt. 1997 kam sein Film "Mad City" in die Kinos, in dem er die Inszenierung der Wirklichkeit durch die Medien beschreibt.
www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=...
Ein biografischer Artikel über Costa-Gavras.
www.splicedonline.com/features/costa-gav...
Interview mit Costa-Gavras über "Mad City".
(Englisch)
13.2.1903: Georges Simenon (†4.9.1989)
Belgischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem als Autor der Kriminalromane um "Kommissar Maigret". Maigret, 1929 von Simenon entwickelt, gilt als einer der berühmtesten Detektive der Literaturgeschichte. Die Romanfigur lebt und arbeitet am Quai des Orfèvres in Paris, ist leidenschaftlicher Pfeifenraucher und löst seine Fälle nicht nur durch logisches Denken, sondern vor allem durch Intuition und psychologisches Einfühlungsvermögen in die Vedächtigen. In lakonischem Sprachduktus entlarvt Simenon die Oberflächlichkeit der französischen Gesellschaft. 1972 entstand der letzte der 80 "Maigret"-Krimis, "Maigret und Monsieur Charles", und Simenon wandte sich vor allem autobiografischen Arbeiten zu. Die Geschichten um den Kommissar wurden rund 50 Mal erfolgreich verfilmt.
www.ulg.ac.be/libnet/simenon.htm...
Homepage des "Centre d'Études Georges Simenon" und des "Fonds Simenon" an der Universität von Lüttich.
(Französisch)
www.maigret.de/...
Hommage an Kommissar Maigret mit Anmerkungen zu Leben und Werk von George Simenon.
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Alles, was man zu einem guten Krimi braucht, ist ein guter Anfang und ein Telefonbuch, damit die Namen stimmen.
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